Die Fiebertherapie resp. PAMP-Therapie bei Krebs

Die Fiebertherapie oder genauer PAMP-Immuntherapie bei Krebs ist mehr als 150 Jahre alt und führte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu erstaunlichen Heilungen. Die molekularen Ursachen für die erzielten Remissionen waren lange unklar, und die Fiebertherapie geriet durch Bestrahlung und Chemotherapie in Vergessenheit. 

Wir schlagen eine modifizierte Form der Fiebertherapie vor, die PAMP-Immuntherapie, in der wir Erkenntnisse aus der alten Fiebertherapie mit moderner Immunologie verknüpfen. Die Erklärung für die früheren Heilungen waren vermutlich immunstimulierende PAMP-Substanzen, deren Existenz den damaligen Ärzten unbekannt war. Inzwischen wissen wir, dass PAMP-Substanzen synergistisch (sich gegenseitig verstärkend) wirken. Dieses Wirkprinzip können wir heute nutzen, um die alten Erfolge noch zu verbessern.

In den meisten Krebspatienten entsteht natürlicherweise eine Immunreaktion gegen Krebszellen. Die weitverbreitete Ansicht, Krebszellen seien für das Immunsystem unsichtbar, ist falsch. Diese Immunreaktion ist nur praktisch ímmer zu schwach. Mit PAMP-Substanzen kann man eine vorliegende Immunreaktion massiv verstärken.

 (C) Uwe Hobohm